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Héloïse (Sandrine Kiberlain) steht mitten im Leben – sie hat drei Kinder, ist Single und führt ihr eigenes Restaurant. Doch als ihre jüngste Tochter Jade als Letzte das Nest verlässt und in Kanada studieren will, gerät sie in eine existentielle Krise. Wie konnte ihre süße Kleine bloß so schnell erwachsen werden? Ihre liebevollen Erinnerungen an Jades Kindheit kann Héloïse nur schwer mit der selbstbewussten jungen Frau in Einklang bringen, die jetzt vor ihr steht. Als Jades Abreise näher rückt, versucht die Mutter jeden Moment, der ihr mit der Tochter bleibt, mit dem Handy festzuhalten und vergisst dabei fast, die gemeinsame Zeit zu genießen. Stets waren die Kinder für sie der Mittelpunkt und Héloise wird mehr und mehr bewusst, dass sich das Leben nun grundlegend ändern wird.

In ihrer berührenden Komödie MON BEBE blickt Regisseurin Lisa Azuelos (LOL, EIN AUGENBLICK LIEBE) zugleich nostalgisch zurück und lebensfroh in die Zukunft. Sandrine Kiberlain glänzt in der Rolle einer modernen Frau und Mutter, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben steht. Ein emotionaler Film über Familienzusammenhalt, Loslassen und Neuanfänge.

Ihre Filme sind zwar häufig autobiografisch, aber in AUSGEFLOGEN scheint sich dieser Aspekt zu verstärken.
Das lässt sich nicht leugnen, denn schließlich ist es meine Tochter, die sich in dem Film spielt! Bei mir läuft das so: Meine Phantasie ist gleich null, wenn sich aber etwas ereignet, was ich für wichtig erachte, dann stürze ich mich darauf, dreh und wende es und schau, was es hergibt! Glücklicherweise haben die Zuschauer das Gefühl, dass ich von ihrem Leben rede, je mehr ich von meinem eigenen erzähle.

Wie erklären Sie sich das?
Weil ich ehrlich bin, das ist das Einzige, was zählt! Ich glaube, wir haben alle mehr oder weniger dieselben Gefühlsregungen, und meine Arbeit ist es im Grunde, die richtigen Worte dafür zu finden. Es geht darum Liebe zu vermitteln, nicht mehr und nicht weniger!

Die Idee zu ihrem Film AUSGEFLOGEN ist Ihnen in dem Moment gekommen, als Sie den Zulassungsbescheid einer kanadischen Universität lasen, der Ihre siebzehnjährige Tochter betraf?
Nein, schon etwas früher, den eigentlichen Anstoß gab der Film BOYHOOD - die Szene, in der Patricia Arquette mit ihrem Sohn konfrontiert ist, der dabei ist, seine Sachen zu packen und dann einfach abhaut, ohne sich ein einziges Mal umzudrehen. Da musste ich schlucken, und ich sagte mir: „So sieht’s also aus, eines Tages sind sie weg“. Meine jüngste Tochter war die Erste. Als sie mir sagte, dass sie sich an einer kanadischen Uni bewerben wolle, wurde mir klar, dass ich mit dieser Möglichkeit rechnen musste (lacht).

Héloïse ist das Oberhaupt einer Familie, die aus nur einem Elternteil besteht. Ist es denn die Vorstellung, allein zurückzubleiben, die ihr den Abschied so schwer macht?
Die Familie besteht nicht nur aus einem Elternteil, aber der Vater (gespielt von Yvan Attal) hat sich im Ausland niedergelassen, was erklärt, warum er in ihrem Leben weniger präsent ist. Ich wollte vor allem das geteilte Sorgerecht bei der Kindererziehung thematisieren, aus der Sicht einer Mutter, denn damit kenne ich mich aus. Soviel ich weiß, ist es der erste Film, der sich damit befasst, obwohl es immer mehr Paare betrifft, und die Auswirkung auf die Erziehung der Kinder und die Beziehung, die man zu ihnen aufbaut, entscheidend ist.
Mit meinem Film möchte ich alleinerziehende Mütter ansprechen, die unerfahrenen, wie auch die erprobten. Ich möchte meine Erfahrungen teilen und ihnen sagen: „Es ist ganz schön schwer und nimmt einen ganz schön mit. Auf jeden Fall ist es besser Yoga zu machen, als Whisky zu trinken... Doch man bekommt es in den Griff!“ Und im Grunde glaube ich, dass das Gefühl der Verlassenheit, das man empfindet, wenn der letzte Sprössling das Nest verlässt, dasselbe ist, egal, ob man nun als Paar zusammenlebt oder nicht, verheiratet ist oder nicht, beide Elternteile werden einmal damit konfrontiert.

Die Beziehung zwischen Héloïse und ihren Kindern zeichnete sich nicht nur durch eine große Nähe und Zärtlichkeit aus, sondern auch durch ein kameradschaftliches Verhalten.
Eine Erziehung, die auf einer rein vertikalen Beziehung beruht, ist schwierig, vor allem wenn einer gegen drei antreten muss. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass man mit Gezeter und Zwang nichts erreicht. Unsere Rolle besteht darin, unsere Kinder zu lieben, ganz einfach nur zu lieben. Mit dieser Art von bedingungsloser Liebe, die ein Grundvertrauen entstehen lässt, die verzeiht und die - davon bin ich überzeugt - ein richtiges Erwachsenwerden erst ermöglicht. Meine Kinder mussten nur drei Dinge tun: „Guten Tag“, „Bitte und Danke“ und „Auf Wiedersehen“ sagen. Das haben sie auch gemacht. Ich fand es immer toll, wenn die Leute mich zu meinen gut erzogenen Kindern beglückwünschten.

Es ist ein anrührender Anblick, wenn Sandrine Kiberlain in der letzten Szene mit einem Diadem auf dem Kopf durch den Flughafen geht…
Als ich den fertigen Film sah, entdeckte ich in dieser Szene noch etwas anderes als das, was ich meiner Meinung nach in sie hineingelegt hatte. Ich sah eine Frau, die sich wie in einer Kathedrale zu bewegen schien, und ihr Diadem ähnelte einer Krone oder vielmehr einer Gloriole. Kinder groß zu ziehen besteht aus vielen kleinen Dingen: Brote schmieren, mitten in der Nacht aufstehen, Tränen lachen, aus dem Haus stürzen, um sie zur Schule zu fahren, zetern und brüllen, herumliegendes Spielzeug auflesen und Angst haben vor dem, was sie im Leben erwartet. All das macht das Leben einer Mutter aus.
Héloïse geht ihrer Zukunft entgegen mit dem stolzen Gefühl, ihre Mission erfüllt zu haben. Die Botschaft an alle jungen Mütter: Habt keine Schuldgefühle. Auch wenn ihr manchmal hilflos seid und euch fragt, wie es weitergehen soll - es wird schon klappen, versprochen! Die Zweifel, die Opfer, die man bringt, man vergisst sie und denkt nur noch an die Freude.


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Um teilzunehmen, schreiben Sie bitte bis zum 11. August 2019 eine Mail an gewinnspiel@alamodefilm.de und beantworten Sie folgende Frage zum Film AUSGEFLOGEN:



Die Gewinner*innen werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.
Mitarbeiter der veranstaltenden Firmen sowie angeschlossene Agenturen und allgemeiner Gewinnspielservices sind von der Teilnahme ausgeschlossen.


Besetzung
HéloïseSANDRINE KIBERLAIN
JadeTHAÏS ALESSANDRIN
TheoVICTOR BELMONDO
LouisMICKAEL LUMIÈRE
LolaCAMILLE CLARIS
PaulKYAN KHOJANDI
MehdiARNAUD VALOIS
JulesPATRICK CHESNAIS
FranckYVAN ATTAL
Stab
Drehbuch & RegieLISA AZUELOS
OriginalmusikYAEL NAIM
KameraANTOINE SANIER
SchnittBAPTISTE DRUOT
TonSTEPHANE BUCHER,
NICOLAS BOUVET-LEVARD,
MARC DOISNE
SzenenbildLAURENT OTT
KostümeEMMANUELLE YOUCHNOSKI
ProduzentenJÉRÔME SEYDOUX,
LISA AZUELOS,
JULIEN MADON